Nagetiere

Nagetiere gehören zu den Säugetieren und sind mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet und in verschiedenen Lebensräumen anzutreffen. Mit mehr als 42 Prozent stellen die Nagetiere einen hohen Prozentsatz der Säugetiere dar. Viele der kleinen Nager haben sich sogar als Haustier etabliert. Es sind jedoch nur wenige Arten, die als Haustier ihren Weg gegangen sind. Viele der Nagetier Arten sind bis heute nicht erforscht worden, sodass es nur kleine Verbreitungsgebiete gibt. Man findet die Nagetiere daher in vielen Lebensräumen, wie unter anderem Wüsten und Polargebieten, sowie im Regenwald.

Die meisten Nagetiere haben kurze Beine und sind relativ klein. Einige Ausnahmen gibt es jedoch ebenfalls. In freier Wildbahn gehören einige von ihnen sogar zu den Schädlingen. Mäuse und Ratten sind vielerorts Nagetiere, die einen beträchtlichen Schaden anrichten. Die Nagetiere als Haustier hingegen sind zahm und ein guter Freund des Menschen.

 

Chinchillas und Degus als Haustiere

Einer der Nagetiere, die heute gerne als Haustier gehalten werden sind Chinchillas. Die kleinen Nager kommen aus Südamerika, sind 22 bis 38 Zentimeter groß und wiegen zwischen 500 und 1000 Gramm. Chinchillas sind sehr hübsche Nagetiere, die aufgrund des weichen und glänzenden Fells in früheren Zeiten regelrecht gejagt wurden. Wild lebende Chinchillas sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Als Heimtier werden sie jedoch stets beliebter.

Die Chinchillas haben eine bräunliche bis gräuliche Farbe. Ihr Bauch und ihre Füße sind weiß gefärbt. Sie haben einen relativ großen Kopf mit dunklen Augen und großen Ohren. Chinchillas gehören zu den nachtaktiven Nagetieren, die sich tagsüber lieber zurückziehen und ihre Ruhe brauchen. Jedoch haben die Nagetiere den Ruf, sich an den Rhythmus des Menschen anzupassen. In der Freiheit leben sie meistens in einer Gruppe zusammen, was die gemeinsame Haltung der kleinen Nager empfiehlt. Sie gewöhnen sich schnell an die menschliche Hand, haben jedoch einen ausgeprägten Willen. Generell sind die kleinen Nagetiere jedoch sehr friedlich und bewegungsfreudig. Viele Halter beobachten sie gerne in ihrer Kommunikation. Chinchillas können im Gegensatz zu anderen Nagern zwischen 18 Jahre und 22 Jahre alt werden.

Ein weiteres beliebtes Haustier ist der Degu. Er ist in Chile geboren und wird gerade einmal 12 bis 17 Zentimeter groß. Mit einen knapp 170 bis 300 Gramm gehört der Degu zu den kleine Nagetieren. Der Degu gehört zu den Strauchratten und ist mit dem Meerschweinchen verwandt. In den letzten Jahrzehnten wurden Degus in Deutschland immer beliebter und erfreuten sich wachsender Beliebtheit als Haustier. Leider werden Degus häufig zu Forschungszwecken für Diabetes Mellitus benutzt. Sie haben jedoch kein Risiko zu erkranken.

Degus sind klein, niedlich und schön. Sie haben einen hübschen Kopf mit dunklen Augen und recht große Ohren. Charakteristisch für das Aussehen des Nagetiers ist der 10 cm lange Schwanz, der am Ende eine Quaste hat. Reißt dies ein, so kann der Degu seinen Schwanz komplett abwerfen, was andere Nagetiere der Art nicht können. Hat der Degu seinen Schwanz einmal abgeworfen, wächst er nicht mehr nach.

Generell sind Degus sehr soziale Tiere, die in der Freiheit immer mit größeren Gruppen zusammenleben. Daher sollten sie in der Heimtierhaltung ebenfalls nicht alleine gehalten werden. Es ist empfehlenswert, dass man Degus mindestens zu dritt hält. Gerade wenn sie zu mehreren sind ist die innerartliche Kommunikation der Tiere sehr gut zu beobachten, die unter anderem mit Hilfe von verschiedenen Lauten und einer deutlichen Körpersprache geschieht. Degus werden leider nur selten zahm und mögen es nicht, wenn man sie festhält. Daher haben in erster Linie Erwachsene Spaß daran, Degus zu halten und die hübschen Tiere zu beobachten. Wichtig in der Haltung der Nagetiere ist, dass sie immer frisches Nagematerial haben.

Der Nagetrieb ist bei Degus besonders groß, sodass ihnen immer viel zur Verfügung gestellt werden muss. Sollte dies nicht der Fall sein kann es passieren, dass die Nager an die Inneneinrichtung des Käfigs gehen. Ebenso wichtig ist, es dass Degus zu den tagaktiven Tieren gehören. Das ist auch das, was die meisten Haustierbesitzer an ihnen schätzen. Hauptsächlich ernähren sich Degus von Pflanzen, wünschen sich jedoch eine gesunde Nahrungszusammenstellung. Die Haltung von Degus ist daher grundsätzlich anspruchsvoll, weshalb Kindern davon abzuraten ist. Die durchschnittliche Lebensdauer von Degus beträgt zwei bis fünf Jahre.

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Die Wüstenrennmaus als interessantes Haustier

Die Wüstenrennmaus, auch Gerbil genannt, kommt aus China und der Mongolei. Sie wird ohne Schwanz bis zu 15 Zentimeter groß und wiegt zwischen 70 und 130 Gramm. Dieses Nagetier gehört den Rennratten an und zählt in Deutschland mittlerweile zu einer der beliebtesten Haustiere. Die kleinen Nagetiere haben einen recht breiten Kopf, der ohne wirklichen Hals am Körper gewachsen ist. Sie haben schwarze Augen, ein glänzendes Fell und auffällig kräftige Hinterbeine. Das bedeutet, dass Wüstenrennmäuse sehr hoch und weit springen können, was die meisten Nagetierbesitzer unterschätzen.

Die Wüstenrennmaus ist sowohl tagsüber als auch nachts aktiv. Sie gilt als sehr soziales Tier, die es mag in der Freiheit mit vielen Artgenossen zu leben. Auch in der Heimtierhaltung ist es wichtig, dass die Rennmaus nicht alleine lebt. Fremden Mäusen gegenüber sind sie meistens sehr aggressiv, weshalb es sich empfiehlt von Anfang an eine Gruppe zusammenzuhalten. Die meisten Gerbilbesitzer wissen, dass die gegenseitige Körperpflege bei dem Nagetier sehr wichtig ist, was man in der sozialen Interaktion ebenfalls beobachten kann.

In der Haltung ist es ebenso wichtig, dass die Rennmäuse einen sicheren Aufenthalt bekommen. Sie wissen schließlich immer, wie sie am besten abhauen können. Trotz alledem ist die Haltung der Wüstenrennmäuse eher unkompliziert. Man benötigt jedoch ausreichend Beschäftigungsmaterial, an dem die kleinen nagen können. Der freie Auslauf in der Wohnung ist ebenfalls empfehlenswert. Bei einer guten Haltung können die Gerbils zwischen 5 und 6 Jahren alt werden.

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Der Hamster und die verschiedenen Arten

Hamster gibt es in verschiedenen Arten, die jedoch alle gerne als Haustiere angesehen sind.Die Unterschiede der kleinen Nagetiere liegen besonders in den Regionen, Größen und der Haltung. Der dschungarische Zwerghamster ist einer der kleinsten. Er ist gerade einmal zwischen 7 und 9 Zentimeter groß und wiegt zwischen 20 und 50 Gramm. Sie sind sehr menschenfreundlich und daher als Haustier sehr beliebt. Freundlich und neugierig sind die kleinen Hamster ebenfalls. Sie lassen sich daher recht schnell vom Menschen zähmen. Bei einer liebevollen Beschäftigung und Aufmerksamkeit gewähnt sich der Dschungare schnell an seien Halter. Eine Besonderheit gegenüber anderen Hamstern ist, dass sich diese Art gerne von Samen ernährt. Insekten oder gar fleischige Nahrung frisst er nicht häufig.

Einer der klassischen Hamsterarten ist der Goldhamster. Er kommt aus Syrien, wie zwischen 12 und 16 Zentimeter groß und wiegt zwischen 80 bis 120 Gramm. Ursprünglich leben Goldhamster in Weizen- und Gerstenfeldern oder auf anderem fruchtbarem Land. Leider werden sie dort oft als Schädlinge angesehen, sodass der Bestand eher bedroht ist Goldhamster haben ihren Platz jedoch in vielen Familien gefunden und sind sehr beliebte Haustiere. Hamster sind nachtaktiv und daher nicht besonders für Kinder geeignet.

Man sollte wissen, dass die Goldhamster regelrechte Akrobaten unter den Hamstern sind. Sie sind nicht nur mutig, sondern haben keinerlei Angst vor Höhe. Es bereitet ihnen besonders viel Spaß im Käfig zu klettern. Leider schätzt der Goldhamster die Höhen und Gefahren oftmals falsch ein. Als Halter muss man dafür sorgen, dass der Hamster bei seinen Kletteraktivitäten keinen sonderlichen Gefahren ausgesetzt ist. Die kleinen Nagetieren lieben es auch in unterirdische Gänge und Höhlen zu kriechen.

Wie zahm der Goldhamster wird, ist jedoch von der Pflege und Aufmerksamkeit des Halters abhängig. Generell sind Goldhamster eher scheue Tiere. Doch Vorsicht: Goldhamster sind Einzelgänger, weshalb sie auch alleine gehalten werden sollten!

Eine weitere kleine Art der Hamster ist der Roborowskihamster. Er kommt ursprünglich aus China und der Mogolei und ist gerade einmal 7 Zentimeter groß. Mit seinem Gewicht zwischen 20 und 25 Gramm ist das Nagetier wirklich klein. In den letzten Jahren hat sich diese Hamsterart besonders als Haustier durchgesetzt. Die kleinen quirligen Nagetiere zählen zu den Kurzschwanz-Zwerghamstern, die als kleinste und flinkeste Rasse überhaupt zu bezeichnen sind.

Die Zwerghamster sind flink, wendig und lebhaft. Sie zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Bewegungsdrang aus. Manche Hamsterfreunde sagen sogar, dass die Roborowskihamster ein sanftmütiges Wesen haben. Aufgrund der Schnelligkeit und Wendigkeit der Kleinen sind die Nagetiere nur für erfahrene Erwachsene geeignet. Eine Besonderheit gegenüber den anderen Arten gibt es. In der freien Natur werden die kleinen Nagetiere gerade einmal 1,5 Jahre alt. Bei einer guten Pflege als Haustier können die Hamster sogar ein Alter von 2,5 Jahren erreichen.

Ebenso interessant ist der Satinhamster. Hierbei handelt es sich um eine Zuchtvariante bestehen aus Gold- und Teddyhamster. Züchter setzen bei diesem Hamster besonders auf das glänzende und schön anzusehende Fell des Tieres. Der Satinhamster bringt ein Gewicht zwischen 80 und 200 Gramm mit. Was das Verhalten angeht ist die Zuchtart wie der Goldhamster auch. Daher sollte er unbedingt alleine gehalten werden da der Satinhamster ein kompletter Einzelgänger ist. Menschen gegenüber zeigt er sich trotz alledem neugierig und aufgeschlossen. Eine Vergesellschaftung der Tiere kann zu bösen Auseinandersetzungen führen.

Eine weitere interessante Hamsterart ist der Scheckenhamster. Er stammt ebenfalls aus Syrien ist 15 Zentimeter groß und bringt ein Gewicht zwischen 80 und 160 Gramm mit. Der Scheckenhamster ist eine Züchtung aus dem ursprünglichen Goldhamster aus Syrien. Diese Züchtung gibt es bereits seit den 1940er Jahren. Wie der Name schon sagt zeichnen sich diese Tiere durch ihre gescheckte Fellfärbung aus. Sie haben den Ruf sehr schreckhaft und wenig zutraulich zu sein. Trotz alledem gehören sie zu den beliebtesten Hamsterrassen. Charakterlich gesehen gehört dieses Nagetier zu den eher schwierigen Tieren.

Dem Scheckenhamster wird oftmals ein nervöses und sogar ängstliches Verhalten nachgesagt. Das erklärt auch ihre Scheu gegenüber Menschen. Mit viel Aufwand und einer sorgfältigen Pflege schafft es der Mensch trotzdem, den Hamster an die menschliche Hand zu gewöhnen.Im Gegensatz zu den anderen Hamsterrassen ist der Scheckenhamster bedeutend anfälliger für Infektionskrankheiten und Tumore. Dies liegt besonders in der Zucht der Tiere, da dort mehr auf das Aussehen als auf die Gesundheit geachtet wird. Generell handelt es sich bei diesem Nagetier um eine sensible Rasse, die nur von erfahrenen Hamsterfreunden gehalten werden sollten. Scheckenhamster haben auch eine relative kurze Lebensdauer von 2 Jahren.

Als letzte Art der Hamster ist der Teddyhamster zu erwähnen. Auch diese Rasse stammt aus Syrien Der Teddyhamster wird etwa 12 Zentimeter groß und hat ein Gewicht von ungefähr 120 bis 200 Gramm. Diese Tiere unterscheiden sich besonders durch das lange und weiche Fell, dass sich weich und kuschelig anfühlt. Häufig werden die Teddyhamster aufgrund des Fells auch Angorahamster genannt. Die Rasse ist sehr zutraulich, weshalb der Teddyhamster als Haustier ebenso beliebt ist.

Gegenüber seinen Besitzern zeigen die Teddyhamster eher unterschiedliche Verhaltensweisen. Einige von ihnen sind bei guter Pflege und viel Aufmerksamkeit sehr zutraulich und aufgeschlossen. Andere wiederum sind von Natur aus sehr scheu und reserviert. Es gibt daher Teddyhamster die niemals Vertrauen zu ihrem Besitzer fassen. Andere dieser Art krabbeln direkt auf die Hand ihres Besitzers. Auch bei dieser Rasse sollte man darauf achten, dass sie Einzelgänger sind und nicht mit anderen zusammen gehalten werden. Die Teddyhamster haben einen Lebenserwartung von 2,5 Jahren.

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Kaninchen – Das beliebteste Haustier von Kindern

Kaninchen zählen nicht zu der Gruppe der Nagetiere, sondern zu der Familie der großen Hasen. Jedoch unterscheiden sie sich in diesen Punkten ebenso. Während Hasen Einzelgänger sind, lieben es Kaninchen in der freien Wildbahn zusammen zu leben. Hasenbabys kommen sogar mit Fell zur Welt, die Babys der Kaninchen nicht. Selbst der Körperbau unterscheiden sich bei Hasen und Kaninchen enorm. Hasen haben deutlich kräftigere Hinterbeine und meistens lange Ohren. Die Kaninchen wiederum haben unterschiedliche Rassen, die sich ebenso unterscheiden.

Die mittelgroßen Kaninchen, sprich die Angorakaninchen wiegen zwischen 3000 und 5250 Gramm. Sie zählen zu den langhaarigen Rassen der Kaninchen und wurden hauptsächlich zur Züchtung der Angorawolle benutzt. Heute sind sie als Haustier umso beliebter. Kaninchenliebhaber sind von der Rasse mehr als begeistert. Sie sind sehr menschenbezogen und Vertrauen ihrer Bezugsperson. Wichtig ist jedoch, dass eine regelmäßige Schur des Fells gegeben ist, da die Kaninchen sonst nicht überleben können. Daher ist es bei der Rasse besonders wichtig, ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Die Besonderheit bei dieser Rasse liegt darin, dass das Fell ständig nachwächst und das Kaninchen eine beachtliche Menge an Wolle mitbringt.

Eine etwas andere Rasse der Kaninchen sind die Farbenzwerge. Diese Kaninchen sind besonders beliebt. Die eher kleinwüchsige Rasse wird gerade einmal 20 bis 40 Zentimeter groß. Sie stammen aus Holland und entstanden durch die Verpaarung der Hermelinkaninchen und der Wildkaninchen. Die ersten Farbenzwerge kamen bereits nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland. Die kleinen Farbenzwerge sind eine eher zurückhaltende Rasse, die etwas mehr Zeit benötigen, um sich an ihren Halter zu gewöhnen. Daher ist es wichtig, die Kaninchen schon als Baby an den Menschen zu gewöhnen. Sobald sie Vertrauen gefasst haben sind sie sehr verschmuste Gesellen. Eine Besonderheit ist, dass die kleinen Farbenzwerge ein erhöhtes Risiko auf eine Zahnfehlstellung der Schneidezähne haben. Regelmäßige Tierarztbesuche gehören oftmals dazu.

Ebenfalls eine beliebte Rasse ist das Hermelinkaninchen. Diese Rasse entspricht dem Typen des normalen Zwergkaninchens. Die kleinen haben immer ein weißes Fell und eine kleine Größe. Je nach Zucht haben sie blaue oder rot gefärbte Augen. Aufgrund der liebenswerten Art und Weise der Hermelinkaninchen und ihrem hübschen Aussehen sind sie in vielen Haushalten als Haustier zu finden. Meistens werden diese Kaninchen mit anderen Rassen gekreuzt. Das Fell ähnelt schließlich einem Hermelin, sprich einem Wiesel, woher das Kaninchen auch seinen Namen hat.

Der Zwergwidder ist einer der Rassen, die zwischen 24-8 Zentimeter groß werden. Mit einem Gewicht von mindestens 1,4 kg und maximal 2 kg ist es einer der schwersten Rassen. Ursprünglich stammen die Zwergwidder aus den Niederlanden. Sie gelten als kleinste Wildrasse überhaupt, sind aber in vielen Haushalten mittlerweile Gang und Gebe. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die ruhige, freundliche und gutmütige Art. Die meisten Tiere sind gegenüber ihren Besitzern sehr anhänglich und verschmust. Daher zeigen sich die Zwergwidder gegenüber Menschen sehr offen und lassen sich auf den Kontakt ein. Zwergwidder sind vom Verein für Kaninchenzucht anerkannt und aufgrund der eher geringen Größe sehr beliebt.

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Mäuse im Haushalt – das bekannte Haustier

Farbmäuse sind heute das Haustier von vielen Menschen. Das Nagetier wird gerade einmal 8 bis 11 Zentimeter groß und wiegt nur 25 bis 50 Gramm. Aufgrund der kleinen Größe sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Mäuse recht anspruchsvolle und genügsame Tiere sind. Mäuse brauchen einen sehr großen Käfig in dem sie verschiedene Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten bekommen. Das gemeinsame Spielen mit dem Besitzer machen den kleinen Nagetieren ebenfalls Spaß. Von Natur aus sind Mäuse eher scheu und zurückhaltend, sodass Besitzer etwas mehr Fingerspitzengefühl brauchen. In Kombination mit einem Leckerchen lassen sich die Nagetiere allerdings zähmen. Das Nagetier ist ein geselliges und soziales Tier, weshalb es wichtig ist, die Mäuse immer in Gruppen zu halten. Mäuse haben eine Lebensdauer zwischen 1,5 und 2 Jahren.

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Die beliebtesten Haustiere – Die Meerschweinchen

Meerschweinchen stammen aus Mittel- und Südamerika und zählen unter die Gattung von Nagetieren. Vor fast 3000 Jahren wurden diese in Peru gezähmt und dafür gezüchtet, um ihr Fleisch zu essen. Bis heute sind noch viele wildlebende Tiere anzutreffen. In Deutschland sind Meerschweinchen einer der beliebtesten Haustiere. Mittlerweile gibt es sogar verschiedene Rassen.

Einer der gängigsten sind wohl die Kurzhaarmeerschweinchen.Sie werden zwischen 20 und 25 Zentimeter groß und wiegen zwischen 800 bis 1400 Gramm. Die Glatthaarmeerschweinchen sind die bekanntesten der Nagetiere. Bei Familien und Kindern sind sie eines der beliebtesten Haustiere. Schließlich sind die kleinen Nager gegenüber ihren Bezugspersonen offen und neugierig. Die liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung, die ein Mensch ihnen geben kann, zähmt das Tier. Das aufgeweckte und freundliche Wesen des Tieres bietet Kindern einen netten Begleiter. Wie alle Artgenossen der Meerschweinchens sollten sie in Gruppen gehalten werden. Sie müssen sich mit ihren Artgenossen verständigen können. Glatthaarmeerschweinchen werden zwischen 6 und 12 Jahren alt.

Neben den Glatthaarmeerschweinchen sind Kurzhaartiere ebenfalls sehr beliebt. Im Bezug auf ihre Offenheit unterscheiden sich die Tiere jedoch von den anderen Rassen. Selbst im Umgang mit Menschen und in stressigen Situationen sind sie eher zurückhaltend. Die meisten Kurzhaarmeerschweinchen lieben leckeres Futter wie frische Gurke oder Löwenzahn. Die Besonderheit bei diesen Nagetieren liegt in der sehr leichten Pflege. Sie müssen nicht, wie Langhaarmeerschweinchen mit einer Babybürste gebürstet werden. Dies muss man nur machen, um die abgestorbenen Haare loszuwerden.

Eine weitere Rasse der Meerschweinchen, die heute bei vielen Familien ihren Platz gefundens haben, sind die Rosettenmeerschweinchen. Man sagt das sie aus England stammen und zwischen 20 und 35 Zentimeter groß werden. Sie gehören der Gattung der Kurzhaarmeerschweinchen an. Jedoch sind die Haare bei diesem Nager symmetrisch am Körper verteilte Haarwirbel. Dies zeichnet das Rosettenmeerschweinchen aus. Das typische, struppige Aussehen ist genau das, was viele Kinder und Familien einfach Klasse finden.
Diese Rasse der Meerschweinchen ist sehr witzig und bietet immer ein individuelles Aussehen. Häufig begeistern die Halter vor allem die lustig klingenden Lautäußerungen, welche die Meerschweinchen von sich geben. Generell sind die Rosettenmeerschweinchen gesellige Tiere, die niemals alleine gehalten werden sollten. Man sollte mindestens zwei Tiere zusammen halten, damit die Nagetiere nicht vereinsamen.Das durchschnittliche Lebensalter bei den Rosettenmeerschweinchen liegt zwischen sechs und acht Jahren.

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Ratten als Haustiere immer seltener ungewöhnlich

Ratten als Haustiere zu halten war für viele Familien nicht einmal denkbar. Die Farbratte jedoch ist eine Zucht der Wanderratte und heute ein beliebtes Nagetier, welches viele Kinder und Erwachsene begeistert. Die Farbratten werden zwischen 21 und 26 Zentimeter groß und haben ein Gewicht von 250 bis 800 Gramm. Durch die gezielte Selektion wurde die Farbratte auf die Wünsche des Menschen hin angepasst. Eine andere Bezeichnung für die Farbratte ist Großmaus.

Farbratten begeistern ihre Besitzer durch ihre hohe Intelligenz und die besonders große Neugier. Sobald sich der Besitzer häufig mit dem Nagetier befasst, finden sie sehr schnell Vertrauen. Generell sind Farbratten sehr soziale Gruppentiere, die man unbedingt zusammenhalten sollte.

Grundsätzlich sind Farbratten sehr beliebte und menschenbezogene Haustiere. Vor vielen Jahren wurden sie jedoch vorwiegend in der Punkerszene gehalten. Inzwischen haben sich die kleinen Nagetiere jedoch als Familientiere entwickelt. Ihre Haltung gestaltet sich allerdings anspruchsvoll, da die kleinen Vierbeiner eine Menge Auslauf brauchen. Die Lebenserwartung bei Farbratten liegt zwischen zwei bis drei Jahren. Leider haben die Nagetiere ein erhöhtes Risiko an Tumoren, Atemwegserkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen. Im Gegensatz zu anderen Nagetieren sind sie jedoch sehr intelligent und halten den Besitzer immer auf Trab.

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