Das richtige Lemmingfutter

Lemminge sind schöne Tiere, die sich in den letzten Jahren immer wieder als beliebte Haustiere entwickelt haben. Die Menschen versuchen, neue Tiere für die Haustierhaltung zu finden, die interessant genug sind, um sich um die Tiere zu kümmern. Das Futter für den Lemming sollte ausreichend untersucht werden, bevor es den Tieren vorgesetzt werden kann.

Graue Steppenlemminge fressen in der freien Natur hauptsächlich Gras und Wurzeln. Im Sommer achten sie darauf, entsprechend viele Vorräte anzulegen, um im Winter von getrockneten Gräsern und Kräutern zu leben. Tierische Nahrung in Form von Raupen und Würmern gehört auch auf den Speiseplan der Tiere. Als Heimtier müssen die Lemminge entsprechend täglich eine Portion Grünfutter erhalten, die mit Trockenfutter erweitert wird. Tierisches Eiweiß als Grundfutter wird auch gerne von den Haltern gefüttert.

Das Trockenfutter

Das Grundfutter stellt eine Mischung aus Getreide und Kleinsamen dar. Diese Mischung ist gesund für die Tiere und bietet sich für eine intakte Verdauung an. Zusätzlich sollten Sie die Tiere mit Grünfutter versorgen. Verkehrt ist eine Fütterung mit getrockneten Insekten oder anderen Proteinquellen nicht. Die Insekten können dem Grundfutter beigemischt werden. Das Futter sollte, was für die Tiere wichtig ist, keimfähige Samen enthalten. Diese liefern vor allem Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Sie können gerne den Test mit einem Küchentuch durchführen.

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Dazu legen Sie die Samen auf ein feuchtes Küchentuch und schauen, ob einige Tage später ein Keim aus dem Samen entsteht. Bildet sich hingegen ein pelziger Belag auf den Samen, dürfen diese nicht mehr gefüttert werden. Pro Lemming ist täglich ein Teelöffel Trockenfutter zu füttern. Gerne können Sie dem Futter einige Nüsse hinzufügen. Kerne und Johannisbrot werden von den Lemmingen gemocht. Nicht verzehrtes Futter sollten Sie auswechseln, damit Ihre Tiere immer leckeres und frisches Futter in ihrem Napf auffinden können. Viele Halter verstecken das Futter  in den unterschiedlichsten Ecken im Käfig. Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass die Nager das Futter suchen und somit ihrem Instinkt folgen können.

Achten Sie darauf, dass Sie das Trockenfutter nicht länger als vier Monate lagern. Bei einer längeren Lagerungszeit gehen leider zu viele Vitamine verloren. Außerdem werden fetthaltige Bestandteile ranzig. Bewahren Sie das Futter in Blech-, Keks- oder Holzdosen sinnvoll. Aber auch Pappschachteln, die mit Papier ausgelegt sind, eignen sich für die Lagerung des Futters.

Das besondere Erlebnis für den Lemming

Damit die Tiere auch etwas zu tun haben, können Sie unterschiedliche Beschäftigungsangebote aufführen, um die Lemminge zu beschäftigen. Eine Kolbenhirse kann gerne in den Käfig gelegt werden. Wird die Kolbenhirse gebunkert, sollten Sie erst wieder nach einer Woche eine weitere Hirse in den Käfig legen. Wie bei anderen klugen Tieren können Sie das Futter grundsätzlich in den unterschiedlichsten Verstecken lagern. Das Trockenfutter kann im Heuberg, Eierkartons sowie auch in einem Labyrinth versteckt werden. Frischfutter kommt hingegen nur in den Fressnapf, damit es nicht unentdeckt bleibt und verschimmelt. Offensichtliche Verstecke wie unter der Decke des Käfigs oder Nahrung in einem Taschentuch, können Sie zur Beschäftigung der Tiere auswählen. Die Tiere werden sich freuen und die Nahrung mit Spaß „auspacken“.

Bildquelle: Flickr

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